Nehmen Sie sich bitte einige Minuten Zeit und lesen diese traurigen Geschichten!!

 Die nachfolgende Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-L mit der Bitte, sie an möglichst viele Hundefreunde weiterzuleiten.
Sie handelt von einem Welpen im Petshop (Tierhandlung). Bei uns sind solche Läden, wo Hunde im Laden oder auf dem Markt feilgeboten werden, verboten. Nichts desto weniger blüht der Hundehandel, vor allem mit Rassehunden aus den östlichen Ländern.
Was macht es für einen Unterschied, ob ein Welpe nach einem grauenhaften Transport bei einem Händler oder auf einem Markt oder in einem Laden landet ? Keinen.
Niemals würde ein Züchter, der über den winzigsten Funken Anstand und Gefühl verfügt, seine Hunde an einen Händler verschachern.
Tolle-Info bittet alle Leserinnen und Leser um aktive Aufklärung zukünftiger Hundehalter.

 

Der Artikel darf (soll) weiterverwendet werden, sei es als Infoblatt in der Tierarztpraxis und beim Futterlieferanten oder als Bericht in einer regionalen Zeitung.

Es ist eine traurige Geschichte, leider ist sie an der Tagesordnung. Häufig ist die Realität noch schlimmer, weil die Hunde mental total gestört sind und praktisch nicht sozialisierbar.

 

Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.
Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell,
aber sie war oft krank und sehr dünn.
Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig.
Meine Milchzähne waren kaum durchgestossen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.
Arme Mama, es ging ihr so schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich
Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.
Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst.
Niemand kam, um uns zu trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem "Petshop",
einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.
Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen.
Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen.
Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.
Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.
Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.
Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.
Oft hören wir sagen oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.
Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist.
Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.
Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!
Jetzt wird alles gut!
Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben.
Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen.
Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süsses und braves Hundchen.
Ich heisse jetzt Lea.
Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar.
Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf,
geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.
Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner
als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster Besuch beim Tierarzt.
Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte.
Ich bekam einige Spritzen.
Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich.
Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus.
Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von zwei Herzen.
Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.
Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich sechs Monate alt.
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh.
Die Schmerzen gehen nie weg.
Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will.
Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich.
Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts zu machen".
Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen.
Es geht nicht.
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.
Sie tragen mich ins Auto.
Alle weinen.
Sie sind so seltsam, was ist los ?
War ich böse?
Sind sie am Ende böse auf mich?
Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten!
Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt.
Ich habe Angst.
Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.
Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.
Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich...
Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück.
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.
Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise:
mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.
Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen.
Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht.
Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware.

 

 

 

Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen: Hundebabys zu verkaufen!
Dieser Satz lockte Kinder an.

Bald erschien ein kleiner Junge und fragte:"Für wieviel verkaufen Sie die Babys?" Der Besitzer meinte "zwischen 30 und 50 Dollar"
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich sie mir anschauen?"
Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter,
 gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den
 humpelnden Kleinen. Er fragte "Was fehlt diesem kleinen Hund?" Der Mann erklärte, daß, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt
meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.
Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte "den kleinen Hund möchte ich kaufen".
Der Mann antwortete "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn Dir"!
Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte "Ich möchte ihn nicht geschenkt
haben.
Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen Ich gebe Ihnen jetzt
die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe."
Der Mann entgegnete: "du mußt den Hund wirklich nicht bezahlen. Er wird niemals rennen, spielen und hüpfen können wie die anderen kleinen Hunde"
Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes
linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.
Er sah zu dem Mann hinauf und sagte: " Naja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis
für ihn hat."
Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "mein Sohn, ich hoffe und bete,
daß jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."

 
 
 
 

 

Wie konntest Du nur?

 Als ich noch klein, süß und ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich damit des öfteren zum Lachen, auch wenn Dir eigentlich zum Weinen war. Ich war für Dich wie Dein Kind und trotz der großen Anzahl angenagter Schuhe und zerpflückten Sofakissen nanntest Du mich "Deinen besten Freund".

Immer wenn ich "unartig" war, hebtest Du die Stimme und fragtest mich "Wie kannst Du nur?" - aber dann schmolz Dein Herz und ich drehte mich auf den Rücken, damit Du mir den Bauch streicheln konntest. Mit der "Stubenreinheit" dauerte es ein wenig länger als erwartet, denn Du hattest furchtbar viel zu tun, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an die wunderschönen Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich gekuschelt habe und Du mir Dein Leid, Deine Träume und Deine Geheimnisse anvertraut hast und ich glaubte, das Leben würde immer so weiter gehen.

Wir machten lange Spaziergänge im Wald, drehten Runden mit dem Fahrrad, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffeln, denn "Eiskrem" ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich schlief stundenlang in der warmen Sonne, während ich auf Dich wartete.
Irgendwann fingst Du an, mehr und mehr Zeit mit Deiner Arbeit und mit Deiner Karriere zu 
verbringen. Du sehntest Dich allmählich nach einer menschlichen Gefährtin und suchtest danach. Ich aber wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich bei Liebeskummer und Enttäuschungen, schimpfte Dich niemals wegen dummer Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich dann endlich verliebtest, fieberte ich mit Dir.

Sie ist jetzt Deine Frau und sie mag keine Hunde - trotzdem hieß ich sie bei uns willkommen und versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen - ich horchte auf jedes Wort von ihr. Ich fühlte wie glücklich Du warst und war daher selbst glücklich denn Dein Glück, war mein Glück.

Dann kamen die Menschenbabys, und ich teilte die ganze Aufregung mit euch.
Deine Babys interessierten mich sehr. Ihr Geruch war toll, erinnerte er mich doch an Deinen und ich wollte sie genauso bemuttern wie Du. Warum hattet ihr nur so eine Angst? Dachtet ihr wirklich, ich würde diesen süßen gut duftenden Babys etwas antun?
Du und Deine Frau, ihr hattet so eine Angst und so verbanntet ihr mich in ein anderes Zimmer oder gar in meine Hütte.

Als eure Babys dann größer waren, wurde ich ihr Spielgefährte und Freund. Sie krabbelten auf mir rum und krallten sich in mein Fell um sich daran hochzuziehen. Da standen sie dann mit wackligen Beinen, guckten neugierig in meine Ohren, gaben mir so manch nasses Bussi auf die Nase und ich platzte fast vor Liebe zu ihnen.

Ich liebte alles an ihnen - jede Berührung, denn Deine wurden immer seltener und waren fast nur noch Erinnerung. Glaub mir, ich hätte Deine Babys mit meinen Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Nachts kroch ich heimlich in ihre Betten und nun vertrauten sie mir ihre Träume und Sorgen an. Ab und zu leckte ich ihnen die Tränen von den Wangen und tröstete sie mit meiner Wärme. Stundenlang warteten wir gemeinsam auf das Geräusch Deines Wagens in der Einfahrt.
 
Früher, wenn Du gefragt wurdest, ob Du einen Hund hast, zeigtest Du gerne Bilder von mir und hast lustige Geschichten über mich erzählt. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "ja" geantwortet und damit war das Thema für Dich erledigt. Keine Bilder mehr, keine einzige Geschichte mehr - nur noch ein "ja". Ich war nicht mehr länger "Dein bester Freund" - ich wurde "ein Hund" und jede finanzielle Ausgabe für mich, wurde Dir zu viel.

Nun hast Du eine neue berufliche Karrieremöglichkeit in einer anderen Stadt gefunden und ihr werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Deine Entscheidung war richtig - für "Deine" Familie, aber es gab mal eine Zeit, da war "ich" Deine Familie doch das hattest Du im Laufe der Jahre vergessen.

Eines Tages nahmst Du Dir mal wieder die Zeit um mit mir einen Ausflug mit dem Auto zu machen. Ich freute mich wahnsinnig und leckte Dir dankbar die Hand. Ich genoss die Autofahrt, bis ich merkte, dass Du mich in ein Tierheim brachtest.
Es roch nach Angst, Enge und Hoffnungslosigkeit, aber Du fülltest die Formulare aus und sagtest. "Ich bin mir sicher, dass Sie ein gutes Zuhause für sie finden". 
Die Tierheimmitarbeiter schauten Dich achselzuckend und mit einem gequälten Blick an, denn sie wussten aus Erfahrung was einem Hund in "mittleren" Jahren, egal mit oder ohne "Stammbaum" erwartete.

Dein Sohn krallte sich in mein Halsband und Du musstest jeden einzelnen Finger davon lösen. Er schrie: "Nein Papa, bitte! Du darfst mir den Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir große Sorgen um ihn und um das, was er gerade von Dir - fürs Leben - lernte. Weißt Du eigentlich wirklich, was Du ihn gerade über Loyalität, Freundschaft, Liebe, Respekt vor allem Leben und Verantwortung lehrtest?

Beim Abschied hast Du mir gedankenlos und im vorbeigehen über den Kopf gestreichelt. In die Augen konntest Du mir nicht schauen als Du netterweise auf das Halsband und die Leine verzichtetest.

Du warst kaum fort, als die netten Damen des Tierheims sagten, dass Du wahrscheinlich schon seit Monaten von dem Umzug wusstest, aber nichts getan hättest, um ein neues liebevolles Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten traurig den Kopf und fragten sich: "Wie konntest Du nur?"
Sie kümmerten sich um mich hier im Tierheim so gut es eben ging. Natürlich wurde ich gefüttert, aber ich hatte seit Deinem Fortgehen keinen Appetit mehr. Immer wieder rannte ich anfangs an die Gitter, sobald ich Schritte hörte, in der Hoffnung, das Du Deine Meinung geändert hättest und dass all dies nur ein schrecklicher Traum sei ... oder ich hoffte, dass zumindest jemand käme, der Interesse an mir hätte und mich von hier fortbringen könnte. Langsam sah ich aber ein, dass ich gegen all die kleinen Welpen, nichts aufzubieten hatte, die mit ihren "süßen Hundeblick" die Herzen der Menschen im Sturm eroberten. Daher zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete ... auf was?!

Ich hörte ihre Schritte als sie spät Abends kam um mich zu holen. Ich trottete hinter ihr her, den Gang entlang zu einem abgetrennten ruhigen Raum. Sie kraulte meine Ohren und sagte mir, dass alles in Ordnung sei, dann hob sie mich auf den Tisch, der inmitten des Raumes stand. Mein Herz schlug vor Aufregung hart gegen meine Rippen und ich wusste nicht was jetzt geschehen sollte, gleichzeitig war da aber auch ein Gefühl der Erleichterung.
Ich merkte, dass ihre Aufgabe schwer auf ihr lastete und ich merkte ihre Stimmung genauso wie ich immer Deine erfühlt hatte. Ich machte mir naturgemäß Sorgen um sie. 
 
Sie war sehr nett und versuchte krampfhaft mich anzulächeln. Immer wieder streichelte sie mir über den Kopf und murmelte - mehr zu sich selbst, als zu mir - "Es wird alles gut!"

Behutsam legte sie mir einen Schlauch um die Vorderpfote und zog ihn vorsichtig straff, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte sie ihr vom Gesicht um sie zu trösten, genauso wie ich Dich und Deine Babys lange Jahre getröstet hatte. Mit einer geschickten Bewegung führte sie eine Nadel in meine Vene ein und ich merkte wie die Flüssigkeit kalt durch meinen Körper lief. Langsam wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte: "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht las sie die Frage aus meinen Augen und sagte deshalb "Es tut mir so unendlich leid!". Sie umarmte mich und versuchte mir zu erklären, das es ihre Aufgabe sei, dafür zu sorgen, dass ich bald an einem wunderschönen Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht oder ausgesetzt werden könnte - an einem Ort der Wärme, Liebe und des Lichts.

Mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr verständlich zu machen, das meine Frage nicht ihr galt.
DICH meinte ich, mein geliebtes Herrchen, an DICH dachte ich. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten. Möge Dir jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen wie ich es jahrelang tat.

Ich wurde sehr müde und mir fielen die Augen zu. Um mir herum war es ganz still und mir wurde ganz warm - wie damals, als Welpe in Deinem Arm. Meine Sorgen lösten sich auf und vor mir sah ich eine wunderbare Brücke die mich an den Ort bringen würde, von dem sie mir erzählt hat.

Und dann ging ich langsam - schritt für Schritt - über die Brücke aus Regenbögen - einem neuen und besseren Leben entgegen.

Wir möchten Sie dazu ermutigen, "Wie konntest Du nur?" zu veröffentlichen und so mitzuhelfen, die verbreitete Vorstellung von Tieren als "entsorgbar" zu ändern und vor Augen zu halten, dass der Entschluss, ein Tier in eine Familie aufzunehmen, eine Verpflichtung bedeutet, welche für die Lebensdauer des Tieres anhält!

Jim Willis

 

 

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

 Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.
Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.

Declaración Universal de los Derechos de los Animales
Aprobados por la ONU y la UNESCO

 Preámbulo

Considerando que todo Animal posee derechos.

Considerando que el desconocimiento y desprecio de dichos derechos han conducido y siguen conduciendo al hombre a cometer crímenes contra la naturaleza y contra los Animales.
Considerando que el reconocimiento por parte de la especie humana de los derechos de la existencia de las otras especies de Animales constituye el fundamento de la coexistencia de las especies en el mundo.
Considerando que el hombre comete genocidio y existe la amenaza de que siga cometiéndolo.
Considerando que el respeto de los Animales por el hombre está ligado al respeto de los hombres entre ellos mismos.
Considerando que la educación debe enseñar, desde la infancia,a observar, comprender, respetar y amar a los Animales.
 
 
Se proclama lo siguiente:
 

Articulo 1:
Todos los Animales nacen iguales ante la vida y tienen los mismos derechos a la existencia.
Articulo 2:
a) Todo Animal tiene derecho al respeto.
b) El hombre, en tanto que especie animal, no puede atribuirse el derecho a exterminar a los otros animales o de explotarlos violando ese derecho. Tiene la obligación de poner sus conocimientos al servicio de los Animales.
c) Todos los Animales tienen derecho a la atención, a los cuidados y a la protección del hombre.
Articulo 3:
a) Ningún Animal será sometido a malos tratos ni a actos crueles.
b) Si es necesaria la muerte de un Animal, ésta debe de ser instantánea, indolora y no generadora de angustia.
Articulo 4:
a) Todo Animal perteneciente a una especie salvaje tiene derecho a vivir libre en su propio ambiente natural, terrestre, aéreo o acuático, y a reproducirse.
b) Toda privación de libertad, incluso aquella que tenga fines educativos, es contraria a ese derecho.
Articulo 5:
a)Todo Animal perteneciente a una especie que viva tradicionalmente en el entorno del hombre, tiene derecho a vivir y a crecer al ritmo y en condiciones de vida y de libertad que sean propias de su especie.
b) Toda modificación de dicho ritmo o dichas condiciones que fuera impuesta por el hombre con fines mercantiles es contraria a ese derecho.
Articulo 6:
Todo Animal que el hombre ha escogido como compañero tiene derecho a que la duración de su vida sea conforme a su longevidad natural.
Articulo 7:
Todo Animal de trabajo tiene derecho a una limitación razonable del tiempo e intensidad de trabajo, a una alimentación reparadora y al reposo.
Articulo 8:
a) La experimentación animal que implique un sufrimiento físico o psicológico es incompatible con los derechos del animal, tanto si se trata de experimentos médicos, científicos, comerciales, como toda otra forma de experimentación.
b) Las técnicas alternativas deben ser utilizadas y desarrolladas.
Articulo 9:
Cuando un Animal es criado para la alimentación, debe ser nutrido, instalado y transportado, así como sacrificado, sin que ello resulte para él motivo de ansiedad o dolor.
Articulo 10:
a) Ningún Animal debe de ser explotado para esparcimiento del hombre.
b) Las exhibiciones de animales y los espectáculos que se sirven de Animales son incompatibles con la dignidad del Animal.
Articulo 11:
Todo acto que implique la muerte de un Animal sin necesidad es un biocidio, es decir, un crimen contra la vida.
Articulo 12:
a) Todo acto que implique la muerte de un gran número de animales es un genocidio, es decir, un crimen contra la especie.
b) La contaminación y la destrucción del ambiente natural conducen al genocidio.
Articulo 13:
a) Un Animal muerto debe ser tratado con respeto.
b) Las escenas de violencia en las cuales los animales son víctimas deben ser prohibidas en el cine y en la televisión salvo si tiene como fin el dar muestra de los atentados contra los derechos del animal.
Articulo 14:
a) Los organismos de protección y salvaguarda de los Animales deben ser representados a nivel gubernamental.
b) Los derechos del animal deben ser defendidos por la ley, como lo son los derechos del hombre.
La declaración, proclamada el 15 de octubre de 1978,fue aprobada por la Organización de la Naciones Unidas para la Educación, la Ciencia y la Cultura (UNESCO),y posteriormente por la Organización de las Naciones Unidas (ONU).
 
     

 

 

 

 

 

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